Nicht jeder möchte oder kann sich damit anfreunden Menschen zu kategorisieren. Erst Recht wenn es sich um einen privaten Account handelt überlegt man es sich doch, ob man in Twitter überhaupt soviel Zeit zum Anlegen von Listen und deren Pflege investieren möchte. Warum ist es meiner Meinung nach eher Sinnvoll?

Für neu erstellte Twitter-Accounts mag es sich noch nicht erschließen warum man nun eine Liste erstellen und das Sortieren anfangen sollte. Jedoch konnte auch ich beim Anlegen des Twitter-Profils noch nicht erahnen dass es mir zukünftig mal sehr viel Spaß machen könnte die Kommunikation auf Twitter zu verfolgen und mich dort auch mehr oder weniger einzubringen.

Ich vergleiche ein „unaufgeräumtes“ Netzwerk wie mit einer unaufgeräumten Wohnung, in welcher ich mich einfach nicht wohlfühlen würde 😉 Für mich selbst muss es einfach seine Ordnung haben und ich möchte Wissen wo etwas liegt und es finden ohne lange suchen zu müssen. Ein kleiner Ordnungsdrang.

Leider habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass ein nachträgliches Einrichten und Sortieren von Listen eher selten Spaß macht. In unserer Studiengruppe gab es dann zu einem ähnlichen Thema ein Kommentar zu http://www.twitonomy.com, in welcher das Management von Listen erwähnt wurde. Kurz: Ich kann dem Leser hier empfehlen, sich dieses (kostenfreie) Werkzeug zumindest anzusehen, wenn man mit dem Gedanken spielt Listen einzurichten und diesen dann auch Accounts hinzufügen möchte.

Kleiner Tipp am Rande (oder ich war einfach zu Naiv zu Glauben, dass er sich die Einstellungen schon merken wird^^): Wenn Ihr beim Einordnen von Accounts in bestehende Listen seid, dann speichert die Einstellung bevor Ihr auf die nächste Seite wechselt – Was Ihr auf  jeden Fall müsst, wenn Ihr schon bereits mehr als 100 Follower habt. Sonst macht Ihr das Ganze noch mal … +learning by doing+

Warum habe ich diese Listen überhaupt und was bringt es mir und den Followern?

Einen großen Vorteil sehe ich darin, dass ich den einzelnen Tweets zu einer bestimmten Thematik einfach folgen und lesen kann. Der ein oder andere bemängelt hier und da vielleicht mal, dass Twitter einfach zu viel in seinem Stream anzeigt und es damit ungeordnet wirkt. Konsequenz könnte sein, dass man Twitter persönlich schon gar nicht mehr so „Cool“ und Nützlich findet. 

Meine Antwort wäre: Ihr nutzt keine Listen!

Ich schaue mittlerweile weniger in den „Mainstream“, als dass ich mir die Listen separat ansehe und dort schaue was die Accounts über die letzten Stunden zwitscherten. Dabei kann ich dann sogar noch Entscheiden, was mich aktuell interessiert. Sei es Privat um mich zu unterhalten und/oder zu schauen, was andere Spannendes geschrieben haben, oder eben um nach bestimmten Angeboten bzw. Veranstaltungen usw. zu suchen.

Einen kleinen und vielleicht nicht ganz unwichtigen Vorteil sehe ich darin, dass ich dann auch mehr von den für mich interessanten Personen & Unternehmen folgen kann, ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen ob ich deren Tweets im Stream überhaupt noch mitbekomme, oder diese untergehen.

Vielleicht hat ja jemand noch Tipps und Informationen, wie man es noch besser machen kann oder eigene Ideen, wie man seinen „Informationsdurst“ auf Twitter am besten löscht? Oder auch mal gefragt, ob Ihr selber Listen benutzt/anlegt? Wofür oder Warum nicht?