Prolog:

Bevor ich meinen Beitrag verfasse möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei Stefanie für Ihren Einsatz und die Planung dieser Blogparade bedanken. Ich freue mich bereits jetzt schon darauf, zahlreiche Beiträge und Gedanken zum Thema „Social Media“ lesen zu dürfen.

Allen Interessierten möchte ich hier den Startartikel zur Blogparade an Herz legen, welcher ebenso von Stefanie verfasst wurde.

(CC0 1.0 Lizenz. Quelle: http://pixabay.com/en/silhouettes-human-mankind-circle-78013/ Author: gerald)

Wozu Social Media?

  • Was ist denn das überhaupt?
  • Hat es einen Mehrwert?
  • Faszinierend??

Suche ich in Google nach dem Begriff „Social Media“ , erschlägt es mich zuerst einmal und wirkt zunehmens abschreckend und überfordernd.

Versuchen wir es also mit dem Suchbegriff “ Social Media Definition „:

… und halten wir uns doch mal folgendes Zitat fest:

We define social network sites as web-based services that allow individuals to (1) construct a public or semi-public profile within a bounded system, (2) articulate a list of other users with whom they share a connection, and (3) view and traverse their list of connections and those made by others within the system. The nature and nomenclature of these connections may vary from site to site.

Source: Journal of Computer-Mediated Communication

Kurz: Ein Soziales Netzwerk in welchem ich ein Profil erstellen kann, welches ich wiederum mit anderen Profilen verbinde, um somit ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Damit verbunden selbstverständlich auch das gemeinsame Teilen der Interessen, der in dem entsprechenden Netzwerk eingebundenen Profile.

Auf privater Ebene baut es also neue „Beziehungen“ auf und erweitert meinen „Bekanntenkreis“. Dabei handelt es sich oftmals um Personen, welche derzeit meine Interessen teilen oder mal geteilt haben. Letztendlich wächst damit stetig mein Netzwerk.

(Mal unter uns: Wie viele sortieren denn regelmäßig Ihre Kontakte auf den unterschiedlichen Netzwerken und räumen diese auf?)

Aus dem Aspekt betrachtet ist ein soziales Netzwerk für mich ein „Adressbuch“ mit Zusatzfunktionen, vielen Freunden aus Nah & Fern, netten Kontakten die spontan Entstanden weil man gemeinsame Interessen verfolgte (wie z.B. beim aktuellen Studium), und natürlich auch den Kollegen aus dem Berufsalltag (tendenziell bei LinkedIn/Xing).

Die private Bewertung lässt sich meines Erachtens auch auf ein Unternehmen übertragen.

Ein Unternehmen, welches sich den sozialen Netzwerken stellt und diese Art des Dialoges initiiert, möchte im wesentlichen auch nichts anderes, als viele „Freunde“ (bzw. Follower) haben, welche mit dem Unternehmen kommunizieren möchten und sich natürlich für die Neuigkeiten interessieren. Das dabei dann ebenso ein Zuwachs an „Freunden“ und Kommunikation erwünscht ist, brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen.

In einem Unternehmen findet diese hoffentlich natürlich im Zuge einer strategischen Planung statt und erfordert die aktive Kommunikation zwischen den Abteilungen, welche sich mit dem Thema „Social Media“ befassen. Kurz: Sehr viel professioneller und durchdachter als in den meisten privaten Netzwerken.

Mehrwert…. Ich denke einen Mehrwert im eigenen Umfeld, sprich Privaten, muss jeder für sich selber feststellen oder eben nicht. Es gibt hier die „Nerds“ die permanent alle gängigen Netzwerke in Beobachtung haben und bei jedem Status-Update zusammenzucken, wie es selbstverständlich ebenso auch Menschen gibt, welche die sozialen Netzwerk meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Für Unternehmen bin ich mir sicher, dass sich hier viele Möglichkeiten der Kommunikation und Maßnahmen des Marketings mit der Zielgruppe ergeben. Die Unternehmen die hier die notwendigen Mittel in die Hand nehmen und starten sich mit den sozialen Netzwerken zu befassen, werden mittel- bis langfristig die Vorteile zu schätzen Wissen.

Die Frage ob das Thema „Social Media“ als solches wirklich faszinierend ist würde ich mit einem eindeutigen „JA“ beantworten. Die Möglichkeiten der unterschiedlichen Plattformen und deren Verbindung & Anbindung zueinander ist schon enorm. Auch das Wachstum des Marktes und der unterschiedlichen Netzwerke (Google+ z.B. oder eben auch Pinterest) ist für mich durchaus faszinierend. Der faszinierendste Faktor ist hierbei der Mensch. Wohin es mich oder Euch später treiben wird und ob wir auch 2030 noch Facebook so ausgiebig benutzen oder etwas neues, welches jetzt noch nicht erfunden wurde, bleibt abzuwarten.

Um die Faszination und Risiken noch ausführlicher und in allen Facetten aus meiner Sicht erklären zu können, würde ich eine Buchparade benötigen 😉